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Trailerwinden bei Seilflechter
Trailerwinden kaufen
Wenn das Boot am frühen Morgen durch die Salzluft glitzert und der Trailer am Slip steht, zeigt die Trailerwinde, was sie kann. Sie hält das Boot im Griff, zieht gleichmäßig, arbeitet ruhig – selbst wenn Wind quer über die Rampe pfeift oder das Wasser etwas Schwell mitbringt. Eine gute Winde sorgt dafür, dass das Boot kontrolliert aus dem Wasser kommt und später genauso sauber wieder hinunterläuft. Wer das einmal gemacht hat, weiß: Eine Trailerwinde ist beim Ausüben von Wassersport unersetzlich.
Bei Seilflechter gibt es Trailerwinden in hoher Qualität, wie man es von dem Familienbetrieb kennt. Hier kann man Trailerwinden kaufen und profitiert von geprüfter Qualität und Langlebigkeit.
Wie Trailerwinden funktionieren
Eine Trailerwinde ist im Kern eine mechanische Handwinde mit übersetzten Zahnrädern. Mit der Kurbel wird Kraft aufgebaut, die über die Trommel auf Drahtseil oder Gurtband übertragen wird. Ein Rücklaufsperrmechanismus verhindert das unkontrollierte Abrollen, und eine Arretierung hält das Boot in Position, ohne dass ständig gekurbelt werden muss. Besonders wichtig ist eine solide Rahmenkonstruktion, damit die Zugkräfte sauber auf den Trailer übertragen werden.
Feuerverzinkter Stahl, formgeschlossene Hebel und präzise gefräste Zahnräder sorgen dafür, dass die Winden auch unter Salzluft und Feuchtigkeit lange ihren Dienst tun. Eine Trailerwinde ist bewusst einfach gehalten: kein Motor, keine Elektrik. Es handelt sich um robuste Mechanik, die immer funktioniert, auch wenn man gerade mal knietief im Wasser steht.
Vergleich: Trailerwinde vs. Seilwinde
Kann ich nicht einfach eine Seilwinde nehmen, fragen sich bestimt einige. Auf den ersten Blick ähneln sich beide Systeme, doch in der Praxis unterscheiden sich Trailerwinden deutlich von Seilwinden. Die Trailerwinde ist eine manuelle Zugwinde, ausgelegt für das saubere Einholen kleiner bis mittelgroßer Boote. Sie arbeitet langsam, kontrolliert und kraftübersetzt genug, um auch bei Nässe sicher zu führen.
Die Seilwinde dagegen ist meist motorisiert. Sie kommt bei schweren Lasten zum Einsatz – im Offroad, beim Bergen oder in der Forsttechnik. Hier zählt rohe Zugkraft, oft über elektrische oder hydraulische Systeme. Im Vergleich wirkt eine Trailerwinde fast gemütlich. Doch genau das macht sie am Trailer so wertvoll: Sie überträgt Kraft fein dosiert und verhindert harte Rucke, die Bootsrumpf und Beschläge belasten würden.
Kurz gesagt: Die Trailerwinde gehört an den Bootstrailer. Die Seilwinde gehört dahin, wo richtig Zug gebraucht wird.
Drahtseil oder Gurtband – was passt zur Trailerwinde?
Für die meisten Trailerwinden stehen zwei Varianten zur Verfügung: Drahtseil oder Gurtband. Beide haben ihre eigenen Stärken.
Drahtseil
Ein Drahtseil ist kompakt, robust und nimmt wenig Platz auf der Trommel ein. Es ist ideal, wenn die Trommel klein ist oder längere Seillängen gebraucht werden. Das Seil läuft sauber ein, verträgt hohe Zugkräfte und ist langlebig, solange es regelmäßig auf Schäden kontrolliert wird. Besonders bei schmalen Trommeln oder engen Wickelbereichen ist Drahtseil die klassische Wahl.
Gurtband
Ein Gurtband liegt flach auf und ist schonender für den Bootsrumpf, da keine punktuellen Druckstellen entstehen. Außerdem lässt es sich leichter führen und bietet ein geringeres Verletzungsrisiko als ein Drahtseil. Wichtig ist: Die erste Lage muss immer mit einem Bolzen gesichert werden, da ein Gurtband sich nicht wie ein Drahtseil selbst auf der Trommel fixiert.
Einsatzbereiche von Trailerwinden
Der häufigste Einsatz spielt sich am Slip ab: Boot aus dem Wasser ziehen, ausrichten, sichern. Doch auch außerhalb des Wasserlebens ist die Trailerwinde ein praktischer Helfer. Ob Fahrräder in die Garage gezogen werden, Gartenmaschinen auf Rampen laufen oder kleinere Lasten im Privatbereich bewegt werden: Überall dort, wo kontrollierter Zug erforderlich ist, macht sie ihren Job. Am Bootstrailer sorgt sie vor allem dafür, dass Rumpf, Kielrolle und Spindelaufnahme entlastet werden und das Boot ruhig geführt wird.
Materialien & Qualität
Bei den Trailerwinden von Seilflechter besteht der Rahmen aus feuerverzinktem Stahl. Die Zahnräder sind sauber gefräst und auf lange Lebensdauer ausgelegt. Der Hebel ist formgeschlossen geformt, damit er auch mit nassen Händen gut zu greifen ist. Die Winden können sowohl mit Drahtseil als auch mit 50-mm-Gurtband betrieben werden, je nach Bedarf.
Welche Trailerwinde kaufen?
Im Shop finden sich verschiedene Nutzlastbereiche, beispielsweise 455 kg und 545 kg. Die Trommeln sind meist für etwa acht Meter 5-mm-Drahtseil oder ein entsprechend langes 50-mm-Gurtband ausgelegt. Je nach Einsatzzweck können verschiedene Seil- oder Gurtvarianten kombiniert werden. Für Anwender, die das Maximum an Sicherheit möchten, lohnt ein Blick in die Kategorien Tauwerk, Bootsbeschläge und Schäkel, um passende Verbindungselemente zu wählen.
Worauf beim Kauf einer Trailerwinde achten?
- Nutzlast passend zur Bootsgröße
- Feuerverzinkte Ausführung für lange Lebensdauer
- Trommelkapazität prüfen
- Wahl zwischen Drahtseil oder Gurtband
- Zuverlässige Arretierung für sicheren Halt
Die besten Trailerwinden
Eine Trailerwinde sorgt für einen ruhigen, sicheren Ablauf beim Slippen und beim Transport auf dem Trailer. Mit robustem Material, klarer Mechanik und der richtigen Kombination aus Gurtband oder Drahtseil ist sie ein verlässlicher Partner am Wasser – Tag für Tag, Saison für Saison.

